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Gleichstellung

Die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg bekennt sich zu Diversität und Gleichstellung ihrer Mitglieder und tritt aktiv dafür ein, Männern und Frauen Chancengleichheit zu bieten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.


Früher an später denken: Thementage zur Altersvorsorge für Frauen

Wie wirken sich Teilzeit, Familienzeiten oder berufliche Unterbrechungen auf die spätere finanzielle Absicherung aus? In zwei kostenfreien Thementagen gibt das Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät Mannheim und die Beauftragte für Chancengleichheit des Universitätsklinikums Mannheim Orientierung rund um die Altersvorsorge – von der gesetzlichen Rentenversicherung bis hin zu betrieblichen und privaten Vorsorgemöglichkeiten. Die Veranstaltungen zeigen, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit den eigenen Ansprüchen und Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Thementag 1: Gesetzliche Rentenversicherung

Donnerstag, 16. Juli 2026 | 10:00–12:00 Uhr
Wie entstehen Rentenansprüche? Welche Zeiten werden berücksichtigt? Und warum lohnt sich eine frühzeitige Prüfung des Rentenkontos?

Thementag 2: Betriebliche und private Altersvorsorge

Donnerstag, 15. Oktober 2026 | 10:00–12:00 Uhr
Welche zusätzlichen Möglichkeiten der Altersvorsorge gibt es und welche Aspekte sind für die persönliche Situation besonders relevant?

Beide Veranstaltungen finden hybrid statt und können vor Ort an der UMM oder online besucht werden. Im Anschluss besteht jeweils von 13:00 bis 14:00 Uhr die Möglichkeit, am Infotisch erste Fragen zu stellen und sich über weitere Beratungsmöglichkeiten zu informieren.

Programmflyer (PDF Download)

Weitere Infos ...


Großes Interesse am Thementag Altersvorsorge

Knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – überwiegend Frauen – besuchten am 16. Juli 2026 vor Ort und im Stream den ersten Teil des Thementags Altersvorsorge, der bereits zum dritten Mal unter dem Motto „Altersvorsorge betrifft alle – vor allem Frauen“ angeboten wurde. Veranstaltet wurde der Thementag vom Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät Mannheim in Kooperation mit der Beauftragten für Chancengleichheit des Universitätsklinikums Mannheim.

Baha Gürüz, Fachberater für Altersvorsorge bei der Deutschen Rentenversicherung, vermittelte in einem anschaulichen und informativen, rund zweistündigen Vortrag wichtige sozialversicherungsrechtliche Regelungen rund um die gesetzliche Rente. Er erläuterte, wie Rentenansprüche entstehen, welche Zeiten berücksichtigt werden und warum es sinnvoll ist, das eigene Rentenkonto frühzeitig zu prüfen. Dabei ging er insbesondere auf Kindererziehungs- und Elternzeiten sowie auf die Pflege naher Angehöriger ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten zudem ausführlich Gelegenheit, ihre Fragen einzubringen.

Der anschließende Infotisch im Vorraum des Speisesaals im Casino bot zusätzlich die Möglichkeit, mit Herrn Gürüz ins Gespräch zu kommen. Zahlreiche Interessierte nutzten das Angebot, erhielten Informationsmaterialien und Hinweise zur Vereinbarung individueller Beratungstermine bei der Deutschen Rentenversicherung.

Die große Resonanz zeigt erneut, wie wichtig und aktuell das Thema Altersvorsorge ist – insbesondere für Frauen, deren Erwerbsbiografien häufiger durch Familien- und Pflegezeiten unterbrochen werden. Zugleich bestätigt das große Interesse das Konzept des Thementags, der im zweijährigen Turnus angeboten wird.

Vortag: Altersvorsorge (PDF)


Rückblick: Thementag „Gewalt und Gewaltprävention in Kliniken und Praxen“

Am 8. Mai veranstaltete das Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät Mannheim in Kooperation mit der Beauftragten für Chancengleichheit des Universitätsklinikums Mannheim den Thementag „Gewalt und Gewaltprävention in Kliniken und niedergelassenen Praxen“.

Die Veranstaltung brachte Perspektiven aus Polizei, Gesundheitswesen, betrieblicher Fürsorge, Prävention und Deeskalation zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Beschäftigte im Gesundheitswesen besser vor Gewalt geschützt werden können und welche strukturellen Maßnahmen hierfür notwendig sind. Besonders eindrücklich war der Einblick in das wegweisende Konzept des Klinikums Leverkusen, das Gewaltprävention als systemische Aufgabe versteht.

Gewaltprävention ist ein zentrales Gleichstellungs- und Fürsorgethema: Es geht um Schutz, Sicherheit, Handlungskompetenz und einen respektvollen Umgang für alle Beschäftigten in Kliniken und Praxen.

Weitere Informationen zum Thementag finden Sie hier.

Info-Broschüre der Polizei: "Gewalt am Arbeitsplatz" (Download PDF)
Vortrag: "Gewalt und Gewaltprävention in Kliniken und niedergelassenen Praxen - Schützen, Vorbeugen, Handeln" (Download PDF)


Rückblick: Gemeinsam gegen Mobbing: Lunch Talk mit großer Resonanz

Lunch Talk „Mobbing" | 5. März 2026

Mehr als 100 Teilnehmende informierten sich am 5. März 2026 vor Ort und online beim Lunch Talk „Mobbing erkennen, stoppen, vorbeugen“ über ein hochaktuelles Thema, das Arbeits- und Lernumfelder gleichermaßen betrifft. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät Mannheim gemeinsam mit der Beauftragten für Chancengleichheit des Universitätsklinikums Mannheim. 

Rückblick Lunch Talk „Mobbing“


Thementag „Stalking – Gewalt im Schatten“ | 27. November 2025

Im Rahmen der sogenannten Orange Days, den internationalen Aktionstagen gegen Gewalt an Frauen, fand am 27. November an der Universitätsmedizin Mannheim ein Thementag statt. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum stellte das Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät ein Thema in den Mittelpunkt, das häufig unterschätzt wird und dennoch tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben betroffener Personen hat: Stalking.

Die Resonanz auf unsere hybride Veranstaltung war wieder beeindruckend: über 100 Online-Teilnehmende sowie rund 40 Personen vor Ort verfolgten die Beiträge und beteiligten sich aktiv am Austausch. Dieser Zuspruch zeigt, wie bedeutsam das Thema ist und wie viel Bedarf an geteiltem Wissen und orientierenden Perspektiven besteht.

Rückblick Thementag Stalking 2025


Vertrauenslots:innen GUIDE

Für GUIDE – das Verfahren zum Umgang mit Konflikten und Fehlverhalten von UNIFY (Unit for Family, Diversity and Equality) – sind fast 70 ehrenamtliche Vertrauenslots:innen an verschiedenen Stellen der Universität Heidelberg niedrigschwellig ansprechbar. Vertrauenslots:innen kennen Wege und Ansprechpersonen an der Universität und können zielgerichtet verweisen. Ratsuchende Angehörige der Universität Heidelberg können bei Diskriminierung, Belästigung, Mobbing, Stalking oder Konflikten alle Vertrauenslots:innen der Universität ansprechen.

In der Medizinischen Fakultät Mannheim sind direkt vor Ort zeitnah und vertraulich für Sie da: Sarah Hofmann und Ursula Goldberger.

Für eine Kontaktaufnahme vereinbaren Sie gerne per Mail oder im direkten Kontakt einen Termin für ein persönliches Treffen. Nennen Sie dabei bitte nur Ihren Wunsch nach einem vertraulichen Gespräch! Für Inhalte besteht Raum im persönlichen Kontakt. Namen oder Angaben zu Dritten, die Rückschlüsse auf Personen zulassen sind für die Beratung nicht erforderlich.




Das Trio im Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät Mannheim

Aufgaben

  • Beratung und Unterstützung bei Fragen im Zusammenhang mit Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Elternschaft, Kinderbetreuung und Angehörigenpflege.
  • Betreuung der fakultätseigenen Kindertageseinrichtung  MEDI-KIDS für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kindern von Studierenden.
  • MEDI-KIDS Babysitter Service
  • MEDI-KIDS Kongressbetreuung (wir erteilen gerne Auskunft)
  • Ferienbetreuung Delta-Kids für Kindern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Unterstützung von Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie.
  • Beratung und Unterstützung von Frauen im wissenschaftlichen Bereich in allen Phasen ihres wissenschaftlichen Werdegangs vom Studium bis zur Professur
  • Vermittlung an den Dual Career Service der Universität Heidelberg
  • Beratung und Information zur Vereinbarkeit von Studium und Familie
  • Information und Beratung im Falle von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
  • Angebot von Praktikumsplätzen aus den Fachrichtungen Soziale Arbeit und Sozialpädagogik
  • Angebot von Unterstützung zur Erstellung von Diplomarbeiten (gerne Zweitkorrektur) zu genderrelevanten Themen für Studierende der Fachrichtung Soziale Arbeit/Sozialpädagogik
  • Gremienarbeit und Vernetzung im regionalen und landesweiten Rahmen
  • Innen- und Außendarstellung der Gleichstellungsarbeit

Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro Heidelberg

Wir kooperieren mit den Mitarbeiterinnen des Gleichstellungsbüros der Universität Heidelberg. Die Möglichkeit, das vorhandene Know How und die gesammelten Erfahrungen in unsere neue Gleichstellungsarbeit zum Nutzen der MitarbeiterInnen und StudentInnen der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg einbringen zu können, erweitert die Bandbreite der Angebote um ein Vielfaches.

Informationen und Beratung über die gezielte Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen erfolgt derzeit über das Gleichstellungsbüro der Universität Heidelberg. Durch das Olympia-Morata-Programm und fachspezifische Gleichstellungsmaßnahmen können die Voraussetzungen für die berufliche Karriere und eine nachhaltige Lebensplanung mit Familie und Kindern verbessert werden.

Gleichstellungsbüro der Universität Heidelberg

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