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Inhalt
Thementag „Stalking" – Schutz und Unterstützung durch Polizei und Beratungsstellen
27. November 2025, 12.00 – 16.00 Uhr (hybrid: Haus 12, Hörsaal 5 oder online)
Der Schwangerschaftsabbruch und die Versorgungssituation an Kliniken und in niedergelassenen Praxen
Fachtag an der UMM am 30. April 2025, 12.00 – 18.00 Uhr (hybrid: Tridomus B S43 oder online)
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz!
Internationaler Frauentag an der UMM
Lunch Talk: 10. März 2025, 12:00 – 13:30 Uhr, Haus 22, Hörsaal 10
Thementag „Ende gut, alles gut? – Die rechtliche und psychosoziale Bewältigung von Trennung und Scheidung
14. Februar 2025, 12:00 – 16:15 Uhr (hybrid)
Fortbildung: Medizinische u. psychosoziale Versorgung von Betroffenen nach sexualisierter und häuslicher Gewalt
4. Dezember 2024, 15:00 – 18:00 Uhr (in Präsenz)
Fachtag: Gewaltambulanzen und die Versorgung gewaltbetroffener Frauen
11. November 2024, 12:00 – 16:30 Uhr (hybrid)
Geschlechtergerechte und diversitätssensible Medizin - "Willst du mich behandeln, musst du wissen, wer ich bin"
6. Juni 2024
Digitale Gewalt – Ausmaß, Formen, Folgen unter besonderer Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Gewalt
25. April 2024
„Von der Gleichberechtigung zur Gleichstellung!“ Der internationale Frauentag
8. März 2024
Gleichstellung im Prisma!
Die Gleichstellungakteure von FIMM und Medma laden Studierende und Promovierende mit Kind(ern) und / oder Kinderwunsch
ganz herzlich ein ins Prisma zum gemeinsamen Austausch!
Wann: Dienstag, 12.12.2023, 15.30 – 17.00 Uhr, Wo: Prisma
Wir wollen mit Euch zusammen überlegen, wie wir den Prisma-Raum familiengerecht umgestalten bzw. einrichten könnten. Welche Wünsche habt ihr? Soll es eine Spielecke mit Kuschelkissen geben? Oder einen Wickeltisch? Oder denkt ihr vielleicht an eine Babywippe? Eure Ideen sind gefragt! Kommt mit ‚Kind und Kegel‘! Wir freuen uns auf Euch!
Die Referentin für Gleichstellungsfragen der Medma, Fr. Dr. Anja Titze, wird ihren Arbeitsbereich vorstellen und steht für Fragen und Antworten zur Verfügung.
Fachtag „Väter – Rollenbilder und Lebenslagen“
14. September 2023
Aktionstag „Herausforderung Angehörigenpflege – Gesetzliche Regelungen, Unterstützung, Lebensqualität“
12. Oktober 2023
Fachtag „Femizide – Hochrisikofälle und Präventionsarbeit“
17. März 2023
Aktionstag zum Thema: „Eltern werden, Eltern sein – Informationen rund um Mutterschutz, Schwangerschaft und Elternzeit“
9. Februar 2023
Fachtag „Reproduktive Rechte und staatliche Pflichten. Schwangerschaftsabbruch in Deutschland“
am Mittwoch, 19. Oktober 2022
12.45 Uhr bis 18.30 Uhr
Die Ampel-Regierung hat Paragraf 219 a StGB im Juni 2022 gestrichen. Diese Norm hatte bisher „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ unter Strafe gestellt. Wiederholt mussten sich ÄrztInnen vor Gericht verantworten, weil sie auf den Webseiten Ihrer Praxen sachlich darüber informierten, ob und wie sie Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Doch mit der Aufhebung der Strafvorschrift hat sich an einer grundsätzlichen Wertung nichts geändert. Der Schwangerschaftsabbruch ist weiterhin eine Straftat gem. § 218 StGB und kann nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei bleiben.
Angesichts dieser Kriminalisierung ist es kaum verwunderlich, dass es in Deutschland relativ wenige und immer weniger ÄrztInnen gibt, die in Kliniken oder Praxen einen Schwangerschaftsabbruch anbieten. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Anzahl der MedizinerInnen, die Abbrüche vornehmen, nahezu halbiert. Vor allem in südlichen Bundesländern gilt die Versorgungssituation als angespannt. Ungewollt Schwangere können ortsnah keine Praxis oder Klinik finden. Es fehlt der ärztliche Nachwuchs.
Hinzukommt, dass Beratungsstellen immer wieder ins Visier von LebensschützerInnen geraten und in ihrer Arbeit vielerorts massiv behindert werden. Zu denken wäre hier an sog. Gehsteigbelästigungen. Das ist aus frauenrechtlicher Hinsicht vor allem deshalb problematisch, weil es sich um eine gesetzlich vorgesehene Pflichtberatung handelt.
Andererseits ist ein funktionierendes, ortsnahes Versorgungssystem ganz offensichtlich nötig, denn in Deutschland werden pro Jahr etwa 100.000 Schwangerschaften auf Wunsch der betroffenen Frauen abgebrochen. Entsprechend ist ein Bedarf sowohl an medizinischem Fachpersonal als auch an geeigneten BeraterInnen gegeben.
Das Gleichstellungsteam greift mit diesem Fachtag ein Thema auf, das gesellschaftlich nicht unumstritten ist. Ziel dieser Veranstaltung ist es aber nicht, die Strafbarkeit des Schwangerschaftsabbruchs zu diskutieren. Vielmehr werden wir den Blick auf die geltende Rechtslage und die aktuelle Versorgungssituation richten. Dabei geht es primär darum, festzustellen, zu welchen Maßnahmen der deutsche Staat rechtlich verpflichtet ist und inwieweit Frauen reproduktive Rechte tatsächlich für sich in Anspruch nehmen können. ExpertInnen werden bestehende Defizite benennen und erklären.
Ort:
Der Fachtag ist als hybride Veranstaltung an der Medizinischen Fakultät Mannheim (Hörsaal 11, Haus 1) geplant, d.h. eine Teilnahme ist vor Ort als auch online möglich. Allerdings werden wir vor Ort (coronabedingt) nur eine begrenzte Teilnehmerzahl begrüßen können.
Kontakt:
Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät Mannheim
gleichstellungsbuero@medma.uni-heidelberg.de
Veranstalter:
Das Gleichstellungsteam der Medizinischen Fakultät Mannheim in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Mannheim
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Fachtag „Gewalt gegen Frauen in Krisenzeiten“
am 17. Mai 2022, von 13:45 bis 17:45 Uhr, in der Universitätsmedizin Mannheim
Programmflyer (PDF)
Der Fachtag ist als hybride Veranstaltung geplant: Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort, in der Universitätsmedizin Mannheim, Haus 12, Hörsaal 5, als auch online möglich; die Teilnehmerzahl vor Ort ist begrenzt.
Gewalt gegenüber Frauen ist ein allgegenwärtiges Problem in unserer Gesellschaft. Besonders erschreckend sind die Zahlen zu häuslicher Gewalt. Jede vierte Frau in Deutschland wird in ihrem Leben mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner. Opfer von häuslicher Gewalt sind zu über 80 Prozent Frauen – und zwar Frauen aller sozialen Schichten.
Dieses Gewaltproblem hat sich während der Corona-Pandemie nochmals verschärft. Statistiken lassen einen Anstieg von knapp 5 Prozent im Jahr 2021 im Vergleich zum Jahr 2020 erkennen. Ursache für diesen Zuwachs waren die langandauernden Kontaktbeschränkungen und Quarantänemaßnahmen. Sie haben die Lebenssituation vieler Frauen verschlimmert, da sie ihren Peinigern über lange Zeit nahezu ausweglos ausgesetzt waren. Beratungsstellen und Vertrauenspersonen waren für sie kaum erreichbar.
Das Gleichstellungsteam der Medizinischen Fakultät Mannheim nimmt sich dieses wichtigen Themas an und organisiert einen Fachtag, der vor allem die lokale Situation in Mannheim und der Umgebung in den Fokus rückt. Ziel ist es, relevantes Wissen zu Formen und Ausmaß sowie zu Tätern und Opfern zu vermitteln und die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen näher zu beleuchten. Darüber hinaus werden Hilfsangebote für betroffene Frauen und Präventionsmaßnahmen für potenziell gefährdete Frauen vorgestellt.
Professor Dr. Kathrin Yen, Rechtsmedizinerin der Universität Heidelberg und Leiterin der Heidelberger Gewaltambulanz, wird über rechtsmedizinische Methoden referieren und zeigen, wie sich Gewalthandlungen feststellen lassen.
Zahra Deilami, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mannheim, wird Anlaufstellen für Opfer von Gewalt nennen und in ihrem Vortrag darstellen, wie sich die Stadt Mannheim gegen häusliche Gewalt engagiert und welches Netz an Hilfsangeboten – wie Behörden, Beratungsstellen und Frauenhäuser – sich bislang ausgebildet hat.
Tanja Kramper vom Polizeipräsidium Mannheim wird über Präventionsarbeit und Opferschutz berichten.
Zielgruppe der Veranstaltung sind Wissenschaftler:innen und Ärzt:innen der Universitätsmedizin Mannheim sowie niedergelassene Ärzt:innen, Studierende, Sozialarbeiter:innen und weitere Multiplikatoren.
Der Fachtag schließt mit einem Schnupperkurs zur "Selbstverteidigung für Frauen nach Krav Maga". Dieser findet von 19 bis 21 Uhr in der Alten Brauerei, im Hörsaal 02 statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; Anmeldung unter: gleichstellungsbuero@medma.uni-heidelberg.de.
Einen Link zur Teilnahme via Webex finden Sie rechtzeitig im Veranstaltungskalender von Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum.
Rentenaktionstage an der UMM
„Altersvorsorge für Frauen – wenn nicht jetzt, wann dann?“
Vorträge am 10. Mai und 23. Juni, Renten-Sprechstunde am 31. Mai
Kein Geld fürs Restaurant, für Zoobesuche mit den Enkeln oder eine neue Brille. Bei vielen Rentner:innen reicht das Geld am Monatsende nicht einmal für den Einkauf im Discounter. Knapp 18 Prozent der Rentnerinnen und Rentner gelten als arm oder armutsgefährdet. Frauen sind hierbei deutlich stärker von Altersarmut bedroht als Männer. Sie erhalten durchschnittlich lediglich 50 Prozent der gesetzlichen Rentenbezüge im Vergleich zu Männern. Häufiger sind sie deshalb im Rentenalter auf zusätzliche Erwerbsarbeit angewiesen, um ihre Rente aufzubessern.
Diese "Rentenlücke" hat ihre Gründe: Frauen erhalten im Verlauf Ihres Berufslebens im Schnitt signifikant weniger Lohn als der männliche Teil der Bevölkerung. Nach wie vor liegt die Erziehungsarbeit wie auch die Pflege von Eltern und Schwiegereltern vorwiegend in weiblichen Händen. Fortwährende Teilzeitarbeit im beruflichen Werdegang stellt sich ebenso häufig als Folge dar wie der Verzicht auf einen möglichen beruflichen Aufstieg. Während der Berufs- und Familienjahre stehen oft andere Dinge im Fokus und nehmen die volle Aufmerksamkeit in Anspruch. Im Rentenbescheid zeigen sich dann die Auswirkungen einer lückenhaften Erwerbsbiografie.
Das Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät Mannheim reagiert auf den Informations- und Beratungsbedarf und organisiert in Kooperation mit der Betrieblichen Sozialberatung des Geschäftsbereichs Personal des Universitätsklinikums Mannheim im Mai und Juni 2022 "Rentenaktionstage". Geplant sind zwei Vorträge sowie eine ꞌRenten-Sprechstunde'. Unter dem Motto „Altersvorsorge für Frauen – wenn nicht jetzt, wann dann?“ wird Thomas Tallafuss, ausgewiesener Rentenexperte der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, an die UMM kommen.
Am 10. Mai wird er über die gesetzliche Rentenversicherung sprechen und insbesondere veranschaulichen, wie nachteilig sich Teilzeitarbeit und Kindererziehungszeiten auf die Altersabsicherung von Frauen auswirken.
Am 31. Mai steht Herr Tallafuss in der ꞌRenten-Sprechstunde' für Einzelberatungen zur Verfügung.
Am 23. Juni geht es in seinem Vortrag thematisch um die betriebliche und private Rentenversicherung sowie die Möglichkeiten, in Niedrigzinszeiten neben der gesetzlichen Rentenversicherung vorzusorgen. Betriebliche und private Rentenversicherung sind zwei weitere wichtige Grundpfeiler für einen finanziell gesicherten Lebensabend.
Ziel dieser Vorträge ist es, Frauen für das Thema Altersvorsorge zu sensibilisieren und aufzuzeigen, dass es sich wirklich auszahlt, das Rentenkonto jederzeit während des Berufslebens im Blick zu behalten.
Die Vorträge am 10. Mai und am 23. Juni finden von 13.00 bis 14.30 Uhr sowohl in Präsenz als auch online statt.
Die Präsenz-Teilnehmerzahl ist begrenzt; die Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.
Um Anmeldung wird bis 8. Mai bzw. 21. Juni gebeten.
Der Veranstaltungsraum wird den Präsenz-Teilnehmerinnen, entsprechend der dann geltenden Corona-Bestimmungen, rechtzeitig mitgeteilt, Online-Teilnehmerinnen erhalten rechtzeitig einen Link zur Einwahl.
Wir bedanken uns beim Dekanat der Medizinischen Fakultät und bei der Geschäftsführung des Universitätsklinikums dafür, die Teilnahme von Frauen durch Freistellung (Überstundenabbau / Nacharbeit) möglich zu machen. Einzelheiten müssen die Teilnehmerinnen mit ihrem/r Vorgesetzten absprechen.
„breaking blades“
Ausstellung zum Thema FGM – weibliche Genitalverstümmelung
Vom 27. September bis 11. Oktober 2021 war die Ausstellung „breaking blades“ der Fotografin Antje M. Pohsegger in der Universitätsmedizin Mannheim zu Gast. Die Ausstellung war erstmals im süddeutschen Raum zu sehen und umrahmte einen Fachtag zum Thema weibliche Genitalverstümmelung (engl. FGM = Female Genital Mutilation), der am 29. September an der UMM stattfand.
Die fotografisch-künstlerischen Arbeiten von Pohsegger thematisieren ein grausames Ritual, das 200 Millionen Frauen und Mädchen weltweit betrifft. Weibliche Genitalverstümmelung ist aber aufgrund der Zuwanderung auch hierzulande ein Thema. Laut TERRE DES FEMMES leben etwa 65.000 Frauen in Deutschland, die von FGM betroffen sind. Die Zahl der gefährdeten Mädchen wird auf etwa 15.500 geschätzt.
Die Fotografin hat die Erlebnisse von Betroffenen, die im deutschsprachigen Raum leben, medial aufbereitet und möchte mit ihren eindrucksvollen Arbeiten das Bewusstsein für diese schädigende Praktik schärfen. „Das Thema der Genitalverstümmelung bewegt mich seit über zehn Jahren und lässt mich seitdem nicht los“, so die engagierte Fotografin.
Das folgende Video vermittelt einen guten Eindruck von dem ambitionierten Projekt der Künstlerin.
Fachtag zu FGM am 29.9.2021 an der UMM
Weibliche Genitalverstümmelung – eine massiv schädigende traditionelle Praktik als medizinische und rechtliche Herausforderung
Weibliche Genitalverstümmelung (engl.: FGM = Female Genital Mutilation) ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, bei der Mädchen und Frauen, ganz oder teilweise, die vaginalen Geschlechtsteile entfernt oder verletzt werden.
Dies hat gravierende und meist lebenslange Folgen für die Betroffenen. Laut WHO gibt es weltweit etwa 200 Millionen Frauen, die Opfer dieser schädigenden kulturellen Praktik wurden. Auch in Deutschland leben Tausende Mädchen und Frauen, die ꞌbeschnittenꞌ oder von FGM bedroht sind.
Diese Zahlen lassen einen großen Handlungsbedarf erkennen. Denn viele Betroffene leben hier mit ihren körperlichen und seelischen Beschwerden. Sie brauchen medizinische Behandlung und nicht selten psychologische Unterstützung. Medizinisches Fachpersonal ist daher zunehmend gefordert, adäquat zu helfen.
Das Gleichstellungsteam der Medizinischen Fakultät Mannheim hat in Kooperation mit "terre des femmes" (Städtegruppe Heidelberg/Mannheim) und der Universitätsfrauenklinik Mannheim einen Fachtag zu dieser Thematik organisiert, der relevantes Wissen unter anderem zu den körperlichen und sozialen Folgen von FGM sowie zu den medizinisch(-operativ)en Behandlungsmöglichkeiten vermittelte.
Auf dem Fachtag trat unter anderem Rakieta Poyga auf, die selbst Betroffene ist und sich in Burkina Faso gegen FGM engagiert.
Hier geht es zum Programmflyer (pdf).