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Aktuelle Projekte

Anwendungsorientierte Entwicklungsumgebung für eine effektive sektorübergreifende digitale Gesundheitsversorgung (AHEAD) 

Aufbauend auf den Ergebnissen der automatisierten digitalen Patientenaufnahme in TEDIAS, der entsprechenden Infrastruktur und Entwicklungsumgebung, dem so etablierten Netzwerk und den entstandenen Konzepten soll in diesem Projekt (AHEAD) die digitale Brücke entlang des Patientenpfades über Sektorengrenzen hinweg etabliert werden, die in einem realen Anwendungsszenario einen strukturierten Datenfluss und damit eine automatische Datenaufbereitung und Verarbeitung ermöglicht. Analog zu TEDIAS handelt es sich hierbei um ein modulares Framework, welches einen Test- und einen Entwicklungsbetrieb zulässt und damit sowohl in der klinischen Praxis unterstützt, als auch als Ankerpunkt für u.a. kommerzielle Entwicklungsvorhaben dient. Die Antragsteller befassen sich bereits intensiv mit der Thematik und ein entsprechend intensiver Austausch ist im Konsortium etabliert, wodurch das Projekt zeitnah begonnen werden kann.

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GenderHeart – Geschlechtersensible KI-gestützte kardiovaskuläre Diagnostik

Das Projekt GenderHeart widmet sich der geschlechtersensiblen Verbesserung der kardiovaskulären Diagnostik durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, bestehende geschlechtsspezifische Unterschiede in der Erkennung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu adressieren, die bislang häufig zu Fehldiagnosen oder verzögerter Therapie führen – insbesondere bei Frauen. Hierfür werden multimodale Gesundheitsdaten analysiert und KI-basierte Modelle entwickelt, die geschlechtsspezifische Muster erkennen und in klinische Entscheidungsprozesse integrieren können.
Im Fokus steht die Entwicklung transparenter, nachvollziehbarer und klinisch einsetzbarer KI-Lösungen, die Ärztinnen und Ärzte bei der Diagnostik unterstützen und gleichzeitig Bias in medizinischen Daten reduzieren. Das Projekt vereint Partner aus Forschung, Klinik und Technologieentwicklung und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer personalisierten, gerechten und evidenzbasierten Gesundheitsversorgung.

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Digitaler FortschrittsHub Gesundheit: Lean Medical Data - die richtigen Daten zur richtigen Zeit (LeMeDaRT)

Das Projekt LeMeDaRT zielt auf die Schaffung von interoperablen Systeme ab, die Wissen aus Krankenversorgung und Forschung integrieren. Der Fokus liegt auf dem Zusammenspiel zwischen Datenintegrationszentren in Universitätskliniken Arztpraxen und regionalen Krankenhäusern. LeMeDaRT zeigt, wie Digitalisierung die Gesundheitsversorgung in abgelegenen ländlichen Gebieten verbessert, inklusive ärztlicher Behandlung, Gesundheitsförderung, Prävention, Nachsorge und Rehabilitation. Das langfristige Ziel ist ein leistungsfähiges, digital vernetztes Gesundheitssystem, das Ärzten, Therapeuten und Patienten hilft, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und die bestmögliche individuelle Therapie zu finden.

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Nachwuchsforschungsgruppe MIDorAI (Leitung: PD Dr. Máté Maros)

Die MIDorAI Forschergruppe bearbeitet die Themenbereiche Extraktion strukturierter Daten aus unstrukturierten Versorgungsdaten (Befunde, Bilddaten), Datenqualität und Eignung von Versorgungsdaten für Machine Learning-Zwecke sowie interoperable Bereitstellung von Disease Models auf Basis der „FAIR Guiding Principles“ (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable).

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Netzwerk Universitätsmedizin: Dritte Förderphase (NUM-DIZ)

Die etablierten DIZ der MII haben durch frühere Förderung ihre ITInfrastrukturen, Services, Prozesse, Regularien und Gremien entsprechend MII-Weit Vereinbarungen aufgebaut. Im Rahmen der NUM-Förderung beteiligten sich die DIZ an Projekten wie NUM-CODEX, NUM-RDP und NUM-CODEX+, um Daten von COVID-19-Patientinnen und -Patienten für Pandemieforschung zu nutzen.

In der jetzigen Arbeit soll angestrebt werden, aus bisherigen Projekterfahrungen zu lernen und als Dienstleister sowohl für "Pandemic Preparedness" als auch pandemieunabhängige medizinische Forschung zu agieren. Die NUM-Projektstrukturen sollen sich hin zu MII-Strukturen entwickeln.

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Somnolink: Diagnose, Behandlung und Therapietreue bei obstruktiver Schlafapnoe verbessern

Atempausen, sogenannte Apnoen, treten während des Schlafs meist durch eine Verengung der oberen Atemwege im Halsbereich auf. Auch wenn die Betroffenen davon oft nichts mitbekommen, so führen die - unbewussten - Weckreaktionen, mit denen die Atmung wieder in Gang gesetzt wird, dazu, dass der Schlaf weniger erholsam ist. Treten solche Apnoen mehr als fünfmal in der Stunde auf, so spricht man von einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA). Typische Folgen sind Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwäche, aber auch ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Deutschland ist mit ca. 26 Mio. Betroffenen unter den Top 10 der Länder mit den meisten OSA-Patientinnen und -Patienten. Angesichts dieser gesundheitlichen Herausforderung ist eine effiziente und zielgerichtete Behandlung von OSA notwendig. In Somnolink wollen Schlafmedizinerinnen und -mediziner sowie Medizininformatikerinnen und -informatiker zusammen mit den Betroffenen durch eine bessere Verfügbarkeit der Gesundheitsdaten und KI-basierte Analysen die Diagnose, Behandlung und Therapietreue bei OSA verbessern.

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TETRIS: Tumor EcosysTems in Radiation-lnduced Sarcomas

Das Forschungsprojekt TETRIS untersucht strahleninduzierte Sarkome, also seltene Tumoren, die Jahre nach einer Strahlentherapie entstehen können. Ziel ist es, die Entstehung dieser Erkrankungen besser zu verstehen und langfristig neue Ansätze für Prävention, Früherkennung und Therapie zu entwickeln. Dafür analysieren Forschende genetische Veränderungen und die Tumormikroumgebung auf Einzelzellebene und untersuchen mögliche Risikofaktoren der ursprünglichen Krebsbehandlung, etwa Art, Dosis und Häufigkeit der Bestrahlung oder begleitende Chemotherapien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der aktiven Einbindung von Patient:innen in die Forschung, beispielsweise durch Untersuchungen zur Lebensqualität, die Entwicklung verständlicher und evidenzbasierter Informationsangebote sowie die gemeinsame Konzeption neuer klinischer Studien, um den bislang großen ungedeckten medizinischen Bedarf bei strahleninduzierten Sarkomen zu adressieren.

Weitere Informationen: https://www.umm.de/tetris-projekt/

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