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Robyn ist eine Wissenschaftlerin mit klinischem Hintergrund und großem Interesse daran, wie Ereignisse und Interventionen in der frühen Kindheit die langfristige Gesundheit beeinflussen. Ihre Arbeit verbindet klinische Forschung, Computermodellierung und statistische Analyse, um die physiologische Entwicklung und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit über die gesamte Lebensspanne besser zu verstehen.
Robyn absolvierte ihre Ausbildung zur Ärztin an der Universität Pretoria in Südafrika, wo ihr Interessengebiet die Pädiatrie war, und schloss anschließend einen MPhil in Biomedizinischer Ethik an der Universität Stellenbosch ab. Nach ihrem Umzug nach Neuseeland im Jahr 2017 kam sie zum Liggins Institute an der Universität Auckland, einem führenden Forschungszentrum für mütterliche und perinatale Gesundheit, wo sie als Forschungsmanagerin tätig war und eine Weiterbildung in Statistik an der Massey University absolvierte. In ihrer Doktorarbeit am Auckland Bioengineering Institute der Universität Auckland verband sie ihre Interessen für mathematische Modellierung und klinische Umsetzung. Sie entwickelte personalisierte Computermodelle („digitale Zwillinge”), um zu untersuchen, wie Frühgeburten die frühe kardiovaskuläre Entwicklung beeinflussen und wie dies Frühgeborene für ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im späteren Leben prädisponieren kann. Nach einer Postdoc-Stelle am Liggins Institute bei der außerplanmäßige Professorin Dame Jane Harding wechselte Robyn im September 2025 an die Abteilung für Public Health, Sozial- und Präventivmedizin am Zentrum für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit. Sie ist weiterhin als Honorary Research Fellow am Liggins Institute und als Gastwissenschaftlerin am Universitätsklinikum Leipzig tätig.
Kontextspalte
Dr. Robyn May
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
robyn.may@medma.uni-heidelberg.de